Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus arbeitet im interreligiösen Austausch in drei verschiedenen Veranstaltungsreihen:

 

-  Gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen im Stuttgarter Lehrhaus (Haus Abraham e.V., forum jüdischer bildung und kultur e.V., Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart e.V., Arbeitsgruppe „Wege zum Verständnis des Judentums“ und Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg) gestaltet die Stiftung ein regelmäßiges Vortrags- und Veranstaltungsprogramm im Stuttgarter Lehrhaus. Dieses wird dokumentiert im

 

        Gesamtprogramm aller Partnerorganisationen im Stuttgarter Lehrhaus

 

     

Lernkreis Bibel-Koran im Stuttgarter Lehrhaus

 

statt. Die monatlichen Einzelthemen finden Sie im Flyer Lernkreis Bibel-Koran im Stuttgarter Lehrhaus.

 

 

- Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus will den interreligiösen Austausch nicht nur am Ort des Stuttgarter Lehrhauses selbst, sondern an zentralen Lernorten in ganz Baden-Württemberg fördern. Dazu kooperiert die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus in der Reihe

       

        Stiftung Stuttgarter Lehrhaus - Interreligiöser Dialog an Lernorten in Baden-Württemberg

  

mit weiteren Initiativen im interreligiösen Dialog und mit Trägern der religiösen  Erwachsenenbildung vor Ort. Das Spektrum dieser Projektkooperationen ist sehr breit gefächert und reicht von Einzelvorträgen über Seminare bis hin zu interreligiösen Musik- und Buchprojekten. Die Lernorte und Veranstaltungen in dieser Reihe werden dokumentiert in dem Flyer Stiftung Stuttgarter Lehrhaus -  Interreligiöser Dialog an Lernorten in Baden-Württemberg

 

 

Programm aller Partner im Stuttgarter Lehrhaus 

Januar 2017 – Juli 2017

                                                                                                     

Alle Partner im Stuttgarter Lehrhaus:


Stiftung Stuttgarter Lehrhaus (SL)
Haus Abraham e.V. (HA)
Arbeitsgruppe „Wege zum Verständnis des Judentums“ (AG)
forum jüdischer bildung und kultur e.V. (fjbk)
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. (GCJZ)
Gesellschaft für Dialog, Baden-Württemberg (GfD) 

 

Veranstaltungsort Stuttgarter Lehrhaus 

 

Toralernkreis (AG, SL, fjbk) dienstags 17.30-19.00 Uhr                           mit Dr. Michael Volkmann

 

Seit Herbst 2010 gibt es im Stuttgarter Lehrhaus einen Tora-Lernkreis. So regelmäßig wie möglich trifft sich der Kreis dienstags von 17.30 bis 19.00 Uhr zum Studium des Wochenabschnitts, der am Sabbat davor in der Synagoge vorgetragen wurde. Im Lernkreis werden jüdische Kommentare gelesen und diskutiert. Jedes Treffen ist thematisch in sich abgeschlossen. Empfohlen wird die Lektüre des gesamten Wochenabschnitts zu Hause. Die Leitung hat Dr. Michael Volkmann.

Die Tora – sie umfasst die fünf Bücher Mose - ist der älteste und für Juden heiligste Teil der Bibel. Sie ist Grundlage auch des Neuen Testaments. Ihr Studium vertieft das Verständnis für das Alte und Neue Testament, für das Judentum und für die menschliche Existenz. Christliche Toralernende nehmen deutlicher wahr, was parallel zum Kirchenjahr in der Synagoge geschieht und wie das jüdische und das christliche Festjahr immer wieder aufeinander bezogen sind.

Bitte fordern Sie den aktuellen Plan des Lernkreises mit Daten und Bibelstellen an oder informieren Sie sich über das Veranstaltungsprogramm auf der Homepage www.stuttgarter-lehrhaus.de.

 

 

  

                                                                                                                                                                

Samstag, 21. Januar 2017 17:00/19:00 Uhr (HA)
„Haus Abraham bittet zu Tisch“

Bereits zum 5. Mal lädt Haus Abraham Mitglieder, Freunde und auch Neugierige, ob Jung oder Alt, alle, die nicht nur nebeneinanderher leben, sondern miteinander in Kontakt kommen wollen, herzlich ein zum gemeinsamen Kochen ab 17 Uhr und zum gemeinsamen Essen, Begegnung und Gespräch um 19 Uhr.

Leckere Köstlichkeiten werden nicht fehlen, ebenso wie Musik und Impulse aus den abrahamitischen Religionen.

Bitte melden Sie sich per Email (info@haus-abraham.de) oder
telefonisch 0151 15404446 bis 15.01.2017 an.

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag von 10 €

 

 

 

Sonntag, 19. Februar 2017, 14:30 – 18:00 Uhr:

Die Erklärung orthodoxer Rabbiner zum Christentum - ein neuer Meilenstein im christlich-jüdischen Dialog? (SL/AG)

Studiennachmittag mit Rabbiner Jehoschua Ahrens

 

„Nach fast zwei Jahrtausenden der Feindseligkeit und Entfremdung erkennen wir, orthodoxe Rabbiner, Leiter von Gemeinden, Institutionen und Seminaren in Israel, den Vereinigten Staaten und Europa, die sich uns darbietende historische Gelegenheit: Wir möchten den Willen unseres Vaters im Himmel tun, indem wir die uns angebotene Hand unserer christlichen Brüder und Schwestern ergreifen. Juden und Christen müssen als Partner zusammenarbeiten, um den moralischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen."  

Mit diesen Worten beginnt die Erklärung von mehr als 50 orthodoxen Rabbinern vom 3. Dezember 2015, die zu einem neuen Verhältnis zwischen Juden und Christen einlädt. Drei Seiten nur, die energisch auf eine Partnerschaft zwischen Juden und Christen drängen, um den moralischen Herausforderungen unserer Zeit auch theologisch wirksam begegnen zu können. Bedeutet diese Erklärung einen Paradigmenwechsel im jüdisch-christlichen Verhältnis? Welche Widerstände, aber auch Chancen der praktischen Zusammenarbeit sind auf jüdischer und christlicher Seite abzusehen?

 

 

Termin:     Sonntag, 19. Februar 2017, 14:30 – 18:00 Uhr

Referent:  Rabbiner Jehoschua Ahrens

Kosten:      5 € (einschließlich Kaffee von 14:30-15:00 Uhr)

 

 

 

Dienstag, 21. Februar 2017 um 19.30 Uhr (SL/GfD)

Lernkreis Bibel-Koran: Islamische Spiritualität – Glaube und Alltag

Spiritualität und die Nähe zu Gott im Alltag- Gottesbild und Menschenbild

Vortrag und Gespräch mit Hasan Dagdelen, Vorstandsassistent für Projekt- und Programmarbeit Stiftung Stuttgarter Lehrhaus

     

Mittwoch, 1. März 2017 (Aschermittwoch), 14.30-18.00 Uhr (AG)

Die Entdeckungen von Qumran

Studiennachmittag mit Dr. Michael Krupp, Jerusalem

 

Termin:     Mi., 1. März 2017 (Aschermittwoch), 14.30-18.00 Uhr

Referent:  Dr. Michael Krupp, Jerusalem

Kosten:      14 € (einschl. Kaffee von 14.30 bis 15.00 Uhr)

 

 

Dienstag, 21. März 2017 um 19.30 Uhr (SL/GfD)
Lernkreis Bibel-Koran: Islamische Spiritualität – Glaube und Alltag
Glaube im Alltag: Von spirituellen Glaubensvorstellungen hin zu einer Haltung der Dankbarkeit und Liebe zu Gott. – Vortrag und Gespräch mit Hasan Dagdelen, Vorstandsassistent für Projekt- und Programmarbeit Stiftung Stuttgarter Lehrhaus

 

 

Sonntag, 26. März 2017, 17.00 – 19.30 Uhr (SL/fjbk)
Jüdische Sterbe- und Beerdigungsrituale

Vortrag und Gespräch mit Landesrabbiner i.R. Dr. h.c. Joel Berger. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Forum jüdischer Bildung und Kultur (fjbk) in der Reihe "Wege zur Tora" statt.

 

 

Mittwoch, 29. März 2017, 19.00 – 20.30 Uhr (SL/HA/GfD)         

Die Bibel im Koran- Grundlagen für das interreligiöse Gespräch
Gesprächsabend und Buchvorstellung mit Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel

Diese Veranstaltung findet in Kooperation der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus mit dem Haus Abraham e.V. und der Gesellschaft für Dialog e.V. statt.

 

  

Sonntag, 09. April 2017, Studientagung der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus (SL)
„Visionen von Israel“

11.00 Uhr – 17.00 Uhr

 

11.00 Uhr-11.10 Uhr Empfang und Begrüßung, Karl-Hermann Blickle, Vorsitzender Stiftung Stuttgarter Lehrhaus   

11.10 Uhr-11.20 Uhr Interreligiöses TRIMUM Chorlabor

11.20-12.50 Uhr Einführung in den Roman ‚Judas’ - Amos Oz                                  Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel, Tübingen

13.05-13.15 Uhr Interreligiöses TRIMUM Chorlabor

13.15-14.45 Uhr „Frieden ist möglich“ – Vortrag zur Perspektive einer

Zwei-Staaten-Lösung zwischen Israel und Palästinensern

Karl-Hermann Blickle, Vorsitzender Stiftung Stuttgarter Lehrhaus

14.45-15.15 Uhr Mittagspause mit kleinem Imbiss

15.15-15.25 Uhr Interreligiöses TRIMUM Chorlabor

15.25-17.00 Uhr „Zwischen Biblischer Landverheißung und Völkerrechtsproblematik- Die Siedlerbewegung in ihrer inneren Differenziertheit“

Vortrag und Diskussion mit Rabbiner Jehoschua Ahrens, Düsseldorf

17.00 Uhr Interreligiöses TRIMUM Chorlabor

 

Musikalische Umrahmung durch das Interreligiöse TRIMUM Chorlabor,

Leitung Bettina Strübel

 

 

  

Dienstag, 11. April 2017 um 19.30 Uhr (SL/GfD)
Lernkreis Bibel-Koran: Islamische Spiritualität – Glaube und Alltag
Gebete im Alltag: Gebete als Chance für eine spirituelle Entwicklung

Vortrag und Gespräch mit Hasan Dagdelen, Vorstandsassistent für Projekt- und Programmarbeit Stiftung Stuttgarter Lehrhaus

 

     

Montag, 24. April 2017, 14.30-18 Uhr (AG)

Der Messias Israels und der Völker - Jesus im Lukasevangelium

Studiennachmittag mit Prof. Dr. Klaus Wengst, Bochum

 

Termin:     Mo., 24. April 2017, 14.30-18 Uhr

Referent:  Prof. Dr. Klaus Wengst, Bochum

Kosten:      14 € (einschl. Kaffee von 14.30 bis 15.00 Uhr)

 

   

Sonntag, 21. Mai 2017, 14.30-18 Uhr (AG)

Politik in der Gottesfinsternis - Der Paradigmenwechsel des Buches Esther

Studiennachmittag mit Gabriel Strenger, Jerusalem

 

Termin:     So., 21. Mai 2017, 14.30-18 Uhr

Referent:  Gabriel Strenger, Jerusalem

Kosten:      14 € (einschl. Kaffee von 14.30-15 Uhr)

 

 

 

Dienstag, 23. Mai 2017 um 19.30 Uhr (SL/GfD)
Lernkreis Bibel-Koran: Islamische Spiritualität – Glaube und Alltag
Ethik und Moral im Alltag- Wie führt man ein gottgefälliges Leben?

Vortrag und Gespräch mit Hasan Dagdelen, Vorstandsassistent für Projekt- und Programmarbeit Stiftung Stuttgarter Lehrhaus

 

 

  

Sonntag, 11. Juni 2017, 17.00 – 19.30 Uhr (SL/fjbk)
Jüdische Spuren im Europäischen Fußball

Vortrag und Gespräch mit Landesrabbiner i.R. Dr. h.c. Joel Berger. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Forum jüdischer Bildung und Kultur (fjbk) statt.

 

 

Dienstag, 04. Juli 2017 um 19.30 Uhr (SL/GfD)
Lernkreis Bibel-Koran: Islamische Spiritualität – Glaube und Alltag
Gute Werke und gute Taten- Welchen Einfluss hat spirituelles Leben auf das Selbst und sein Handeln in der Umwelt?

Vortrag und Gespräch mit Hasan Dagdelen, Vorstandsassistent für Projekt- und Programmarbeit Stiftung Stuttgarter Lehrhaus



  

Sonntag, 09. Juli 2017 14:00/18:00 Uhr (SL,AG,fjbk,GCJZ,GfD,HA)
Stuttgarter Lehrhausfest 2017- Flüchtlinge und deren Integration

 

Mit Beiträgen aller Partnerorganisationen zum Thema

‚Flüchtlinge und deren Integration“

-              Haus Abraham im Stuttgarter Lehrhaus,

-              Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart

-              Gesellschaft für Dialog BW

-              Forum jüdischer Bildung und Kultur e.V.

-              Arbeitsgruppe „Wege zum Verständnis des Judentums“ 

 

Musikalische Umrahmung durch das Interreligiöse TRIMUM Chorlabor,

Leitung Bettina Strübel

 

 

  

Veranstaltungsort: Stuttgarter Lehrhaus

 

 

  


Stuttgarter Lehrhaus
Stiftung für interreligiösen Dialog           
Rosenbergstr. 194B
70193 Stuttgart

 

  

Kontakt Partnerorganisationen:
www.fjbk-stuttgart.de
www.haus-abraham.de
info@haus-abraham.de
www.agwege.de
agwege@gmx.de
http://www.gcjz-stuttgart.de/
gcjz-stg@gmx.net
www.gfd-bw.de
info@gfd-bw.de

  

                                                    


Lernkreis Bibel Koran

 

Islamische Spiritualität- Glaube und Alltag

 

Der Interreligiöse Dialog in Deutschland steht längst nicht mehr nur für eine Kultur der Toleranz, sondern auch für eine Kultur intensiver Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe. Dies wird zu einem deutlich an gemeinsamen ethischen Normen im Sinne einer interreligiösen Gesinnungs- und Verantwortungsethik. Darüber hinaus entstehen auch Brücken zwischen den abrahamitischen Religionen im Bereich gelebter religiöser Spiritualität. Für die abrahamitischen Religionen ist Spiritualität die gelebte Suche nach Gott, nach religiöser Lebensdeutung und Lebensbewältigung. Die bewusste und ständige Suche einer persönlichen Beziehung zu Gott haben sich gerade in der postmodernen und globalisierten Welt zu einem sinnstiftenden Anker für Glaubende aller Religionen entwickelt.

In der Vortragsreihe „Islamische Spiritualität- Glaube und Alltag“ im Rahmen des Lernkreis Bibel-Koran wird der Begriff „Spiritualität“ von muslimischer Seite beleuchtet. An fünf verschiedenen Abenden erhalten Sie die Gelegenheit mehr über die Frömmigkeitspraxis und die spirituelle Glaubenswelt von Muslimen zu erfahren:                                                                                                      

Von dem täglichen Gebet über das Rezitieren der 99 Namen Gottes am Morgen, von moralischen Alltagsfragen über Fragen zu Sinnhaftigkeit des Lebens, von der Zwiesprache mit Gott vor dem Einschlafen über kurze Momente des Innehaltens im Alltag - Spiritualität ist die Haltung, mit der allein oder in Gemeinschaft mit anderen die Nähe Gottes gesucht und Glaube erfahren wird.

In dieser Reihe wird der Begriff Spiritualität als Erweiterungs- und Vertiefungsdimension des Wortes ‚Religion’ verstanden. Spiritualität umfasst nicht nur bestimmte religiöse Lehren, Dogmen und Traditionen, sondern es steht auch für ethisches Handeln, Sinnsuche, Frömmigkeit, Gottessehnsucht, Gottesliebe und Barmherzigkeit. Diese Schlüsselbegriffe finden sich sowohl in der Tora, als auch in den Evangelien und auch im Koran.

 

Ausgehend von einer muslimischen Perspektive wird der Referent Hasan Dagdelen in der Vortragsreihe „Islamische Spiritualität- Glaube und Alltag“

in allen Vorträgen die Themen auch interreligiös erweitern und im Spiegel aller abrahamitischen Religionen betrachten. Dabei werden die reichhaltigen Erfahrungen aus der trialogischen Programmarbeit der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus einfließen. Juden, Christen und Muslime erhalten somit gemeinsam einen Zugang, sowohl in die Geistigkeit ihrer eigenen Lebens- und Glaubenswelt, als auch in diejenige der anderen abrahamitischen Religionen. Sie sind herzlich eingeladen auf eine interreligiöse Reise nach Antworten auf spirituelle und menschliche Grundfragen.

 

Lernkreis Bibel – Koran:

Monatlich einmal Dienstag, 19.30 Uhr


Die Abende beinhalten einen Vortrag mit anschließender Gesprächsrunde.

Jeder Abend ist eine abgeschlossene Einheit.

 

Referent: Hasan Dagdelen, Vorstandsassistent für Projekt- und Programmarbeit Stiftung Stuttgarter Lehrhaus

 

Dienstag, 21. Februar 2017 um 19.30 Uhr

Spiritualität und die Nähe zu Gott im Alltag- Gottesbild und Menschenbild

 

Dienstag, 21. März 2017 um 19.30 Uhr

Glaube im Alltag: Von spirituellen Glaubensvorstellungen hin zu einer Haltung der Dankbarkeit und Liebe zu Gott.

 

Dienstag 11. April 2017 um 19.30 Uhr

Gebete im Alltag: Gebete als Chance für eine spirituelle Entwicklung.

 

Dienstag, 23. Mai 2017 um 19.30 Uhr

Ethik und Moral im Alltag- Wie führt man ein gottgefälliges Leben?

 

 

Dienstag, 04. Juli 2017 um 19.30 Uhr

Gute Werke und gute Taten- Welchen Einfluss hat spirituelles Leben auf das Selbst und sein Handeln in der Umwelt?

 

 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine Spende wird gebeten.

                                                      

Bitte beachten Sie, bei Überweisungen immer eine Spenderadresse anzugeben, sofern Sie eine Spendenbescheinigung wünschen.


 

Stiftung Stuttgarter Lehrhaus -  

Interreligiöser Dialog  

an Lernorten in Baden-Württemberg

 

Lernort Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum

 

 

Toralernkreis im Stuttgarter Lehrhaus

wöchentlich, dienstags 17.30-19.00 Uhr

Lernort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum, Rosenbergstr. 192, Stuttgart

                                                                                    

 

Die Erklärung orthodoxer Rabbiner zum Christentum - ein neuer Meilenstein im christlich-jüdischen Dialog? (SL/AG)

Sonntag, 19. Februar 2017, 14:30 – 18:00 Uhr:

Studiennachmittag mit Rabbiner Jehoschua Ahrens

 

„Nach fast zwei Jahrtausenden der Feindseligkeit und Entfremdung erkennen wir, orthodoxe Rabbiner, Leiter von Gemeinden, Institutionen und Seminaren in Israel, den Vereinigten Staaten und Europa, die sich uns darbietende historische Gelegenheit: Wir möchten den Willen unseres Vaters im Himmel tun, indem wir die uns angebotene Hand unserer christlichen Brüder und Schwestern ergreifen. Juden und Christen müssen als Partner zusammenarbeiten, um den moralischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen."  

Mit diesen Worten beginnt die Erklärung von mehr als 50 orthodoxen Rabbinern vom 3. Dezember 2015, die zu einem neuen Verhältnis zwischen Juden und Christen einlädt. Drei Seiten nur, die energisch auf eine Partnerschaft zwischen Juden und Christen drängen, um den moralischen Herausforderungen unserer Zeit auch theologisch wirksam begegnen zu können. Bedeutet diese Erklärung einen Paradigmenwechsel im jüdisch-christlichen Verhältnis? Welche Widerstände, aber auch Chancen der praktischen Zusammenarbeit sind auf jüdischer und christlicher Seite abzusehen?

   

Termin:           Sonntag, 19. Februar 2017, 14:30 – 18:00 Uhr

Referent:        Rabbiner Jehoschua Ahrens

Kosten:           5 € (einschließlich Kaffee von 14:30-15:00 Uhr)


     

Veranstaltungsreihe „Jüdisches Volks- und Brauchtum“ in Zusammenarbeit mit dem Forum Jüdischer Bildung und Kultur (fjbk)

 

Jüdische Sterbe- und Beerdigungsrituale

Sonntag, 26. März 2017, 17.00 – 19.30 Uhr (SL/fjbk)

Vortrag und Gespräch mit Landesrabbiner i.R. Dr. h.c. Joel Berger. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Forum jüdischer Bildung und Kultur (fjbk) in der Reihe "Wege zur Tora" statt.

 

Jüdische Spuren im Europäischen Fußball

Sonntag, 11. Juni 2017, 17.00 – 19.30 Uhr (SL/fjbk)
Vortrag und Gespräch mit Landesrabbiner i.R. Dr. h.c. Joel Berger. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Forum jüdischer Bildung und Kultur (fjbk) statt

 

 



Die Bibel im Koran- Grundlagen für das interreligiöse Gespräch

Mittwoch, 29. März 2017, 19.00 – 20.30 Uhr

Gesprächsabend und Buchvorstellung mit Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel

Diese Veranstaltung findet in Kooperation der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus mit dem Haus Abraham e.V. und der Gesellschaft für Dialog e.V. statt.

                                                                



„Visionen von Israel“

Sonntag, 09. April 2017, Studientagung der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus (SL) 11.00 Uhr – 17.00 Uhr

 

11.00 Uhr-11.10 Uhr Empfang und Begrüßung, Karl-Hermann Blickle, Vorsitzender Stiftung Stuttgarter Lehrhaus  

11.10 Uhr-11.20 Uhr Interreligiöses TRIMUM Chorlabor

11.20-12.50 Uhr Einführung in den Roman ‚Judas’ - Amos Oz                                  Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel, Tübingen

13.05-13.15 Uhr Interreligiöses TRIMUM Chorlabor

13.15-14.45 Uhr „Frieden ist möglich“ – Vortrag zur Perspektive einer Zwei-Staaten Lösung zwischen Israel und Palästinensern

Karl-Hermann Blickle, Vorsitzender Stiftung Stuttgarter Lehrhaus

14.45-15.15 Uhr Mittagspause mit kleinem Imbiss

15.15-15.25 Uhr Interreligiöses TRIMUM Chorlabor

15.25-17.00 Uhr „Zwischen Biblischer Landverheißung und Völkerrechtsproblematik- Die Siedlerbewegung in ihrer inneren Differenziertheit“

Vortrag und Diskussion mit Rabbiner Jehoschua Ahrens, Düsseldorf

17.00 Uhr Interreligiöses TRIMUM Chorlabor

 

Musikalische Umrahmung durch das Interreligiöse TRIMUM Chorlabor, Leitung Bettina Strübel

 

   



„Stuttgarter Lehrhausfest 2017- Flüchtlinge und deren Integration“

Sonntag, 09. Juli 2017 14:00/18:00 Uhr (SL,AG,fjbk,GCJZ,GfD,HA)

   

Mit Beiträgen aller Partnerorganisationen zum Thema ‚Flüchtlinge und deren Integration“

-              Haus Abraham im Stuttgarter Lehrhaus,

-              Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart

-              Gesellschaft für Dialog BW

-              Forum jüdischer Bildung und Kultur e.V.

-              Arbeitsgruppe „Wege zum Verständnis des Judentums“ 

 

Musikalische Umrahmung durch das Interreligiöse TRIMUM Chorlabor,

Leitung Bettina Strübel



Lernort Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg

 

„Den Willen unseres Vaters im Himmel tun“ – Neue Impulse für den interreligiösen Dialog

Sonntag 8. Januar 2017

Tagung in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und dem Stuttgarter Lehrhaus – Stiftung für Interreligiösen Dialog
Lernort: Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, Landfriedstr. 12 - Heidelberg

 

11:00h – 12:30h Sektion I: Geschichte
Grußworte: Hochschulrabbiner Shaul Friberg, HfJS und Karl-Hermann Blickle, Vorsitzender Stiftung Stuttgarter Lehrhaus
„Den Willen unseres Vaters im Himmel tun“ – Zur Einführung Rabbiner Jehoschua Ahrens, Düsseldorf

„Nostris aetatibus“ – Die Bürde der Geschichte: Eckpunkte aus zweitausend Jahren christlicher „Theologie der Verachtung“, Prof. Dr. Johannes Heil, Heidelberg

Ist Christentum Avoda Sara oder nicht?, Prof. Dr. Frederek Musall, Heidelberg

 

Diskussion, Moderation Andreas Verhülsdonk

 

12:30h – 13:30h Mittagspause

 

13:30h – 15:00h Sektion II:

Joseph B. Soloveitchik oder die Frage, worüber können und sollen Juden und Christen miteinander reden? Dr. phil. Andreas Verhülsdonk, Düsseldorf
Die Erklärung orthodoxer Rabbiner: Einordnung und kritische Auseinandersetzung,

Lic. phil. Michel Bollag, Zürich
Die Erklärung der modern-orthodoxen Rabbiner: Kritik und Politik, Theologie und Psychologie, Rabbiner Dr. David Bollag, Ephrat

 

Diskussion, Moderation Frederek Musall

 

15:00h Pause

 

15:30h – 17:00h
Ein liberaler Blick auf die Erklärung orthodoxer Rabbiner, Rabbiner Ruven Bar Ephraim, Zürich
Die rabbinische Erklärung vor dem Hintergrund evangelischer Debatten um Beziehung und Differenz von Juden und Christen, Rabbiner Ruven Bar Ephraim, Zürich
Konsequenzen der rabbinischen Erklärung für den jüdisch-christlichen Dialog,

Dr. Axel Töllner, Nürnberg

 

Diskussion und Ausblick, Moderation Johannes Heil      

Eintritt frei - Anmeldung erforderlich bis 5. Januar unter johannes.heil@hfjs.eu



Lernort Hospitalhof Stuttgart

 

Vortragsreihe: Die Reformation und die Juden

  

Referent: Pfarrer Dr. Michael Volkmann

 

Lernort: Hospitalhof, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

 

Das Reformationsjubiläum weckt die Frage nach der antijüdischen Schattenseite der

Reformation, nach dem Umgang der evangelischen Kirchen mit diesem Erbe und danach, was zu tun bleibt. Die Reformation hat das christliche Verhältnis zum Judentum nicht erneuert, sondern verschlimmert. Prominente Reformatoren diffamierten mit wenigen Ausnahmen sowohl das biblische Israel als auch die

zeitgenössischen Juden. Wie argumentierten sie? Wie reagierten Juden darauf durch die Jahrhunderte? Wie gehen die Kirchen heute mit diesem Erbe um? Erreicht der christlich-jüdische Dialog die Basis der Kirchenmitglieder?

   

Einführender Vortrag:

 

Schatten der Reformation. Martin Luther und die Juden

Termin: Do. 26.01.2017 19-21 Uhr

 

 

 

Seminar mit Quellenstudium:

 

1. Juden und Judentum im Blick der Reformatoren

Termin: Fr. 03.02.2017, 10-12 Uhr

 

2. Jüdische Reaktionen auf die Reformation

Termin: Fr. 10.02.2017, 10-12 Uhr

 

3. Das antijüdische Erbe der Reformation und die Kirchen heute

Termin: Fr. 17.02.2017, 10-12 Uhr

 

Referent: Dr. Michael Volkmann, Pfarrer, Bad Boll

 

Anmeldung und Information: Hospitalhof, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart,

Tel. 0711 2068-150

 

Kooperationsveranstaltung der Stuttgarter Lehrhaus, Stiftung für interreligiösen Dialog und der Arbeitsgruppe „Wege zum Verständnis des Judentums“

 

 

Lernort Alte Synagoge Hechingen

 

 

Tora-Lernkreis in der

Alten Synagoge Hechingen,

monatlich einmal, montags 18.30-20.00 Uhr

 

Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstr. 20, Hechingen

Leitung: Pfarrer Dr. Michael Volkmann

 


 

    

Das Sephardische Judentum und seine Bedeutung für den jüdisch-muslimischen Dialog in der heutigen Zeit

  

27. April 2017 um 20 Uhr

Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen

 

Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Urs Baumann, Tübingen

Urs Baumann spricht über den Themenkomplex Jüdisch-Muslimischer Dialog.

In Zusammenarbeit mit der Initiative Hechinger Synagoge.

Der Eintritt beträgt 8€ /Mitglieder (Initiative Hechinger Synagoge) 6€

  


Jüdische Spiritualität in Wort und Gesang

mit Gabriel Strenger, Jerusalem

 

22. Mai 2017 um 20 Uhr 

Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen 

Der Eintritt beträgt 8€ /Mitglieder (Initiative Hechinger Synagoge) 6€


   

Im Kontrast zum heutzutage negativ belasteten Ausdruck "Religiosität", der in der Geschichte der Religionen zu oft als Kampfausdruck missbraucht wurde, übt Spiritualität im heutigen interreligösen Diskurs eine verbindende Funktion aus. Spiritualität bezeichnet eine offene, von Liebe zu Gott, Mitmensch und Umwelt gekennzeichnete Geisteshaltung, die die verschiedenen Wege der Weltreligionen als Ausdruck des Facettenreichtums der sich in dieser Welt offenbarenden Gottheit freudig begrüsst. Die Spiritualität stand vor allem im Chassidismus, der jüdischen Erneuerungsbewegung des 18. und 19. Jahrhunderts, im Mittelpunkt, eine Einstellung, die in den letzten Jahren in neo-chassidischen Kreisen in Israel und in der USA zunehmend Verbreitung findet. Dieser Vortrag soll in Wort und Gesang veranschaulichen, wie die jüdische Lebenspraxis Spiritualität fördern kann.   



Lernort Hochschule Albstadt-Sigmaringen

 

Wirtschaftsethik, Bildung und Religion aus Sicht des Judentums, Christentums und Islams

 

Vortrags- und Gesprächsreihe im Rahmen des Reformationsjubiläums

als Kooperationsprojekt

der Hochschule Albstadt-Sigmaringen,

der Evangelischen Kirchengemeinde Albstadt

und der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog

 

Lernort: Technologiewerkstatt Albstadt, An der Technologiewerkstatt 1

in 72461 Albstadt-Tailfingen.

   

Donnerstag, 04. Mai 2017 um 19.00 Uhr

 

Reformatorische Wirtschaftsethik und ihr Einfluss auf den Wirtschaftsstandort Südwestdeutschland-

Von Martin Luther über Calvin zu Phillip Matthäus Hahn

Referent: Karl-Hermann Blickle,

Vorsitzender Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog

Einführung und Moderation: Rektorin Dr. Ingeborg Mühldorfer

 

Donnerstag, 11. Mai 2017 um 19.00 Uhr

 

Jüdische Bildung, lutherische Ausgrenzung und deren Wirkungen auf die historische Wirtschaftsentwicklung in Deutschland -

Von Martin Luther über Moses Mendelssohn zu den jüdischen Industriepionieren in der Textilindustrie Südwestdeutschlands.

Referent: Rabbiner Jehoshua Ahrens, Düsseldorf

Moderation: Pfarrer Bernd Mayer

 

 

Donnerstag, 18. Mai 2017 um 19.00 Uhr

 

Wirtschafts- und Bildungsethik im Islam

Referent: Arhan Kardas, muslimischer Dozent am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft - Universität Potsdam

Moderation: Pfarrer Walter Schwaiger  


Lernort Ehemalige Synagoge Heinsheim- Bad Rappenau  

 

Die Friedensfrage zwischen Israel und Palästinensern –

Religiöse und politische Aspekte  

Freitag, 19. Mai 2017 um 19 Uhr  

Vortrags-und Gesprächsabend mit Karl-Hermann Blickle, Vorsitzender Stiftung Stuttgarter Lehrhaus, in Kooperation mit dem Freundeskreis Ehemalige Synagoge e. V. Heinsheim-Bad Rappenau  

Ort: Schloss Heinsheim, Alte Brennerei,

Gundelsheimer Straße 36, 74906 Bad Rappenau


 

Lernort Jerusalem  


Tora-Lernwoche in Israel (AG/SL)    

Juda und sein Stamm Toralernwoche mit jüdischen Lehrer/innen in Israel  

Der Stammvater Juda und seine Nachkommen spielen in der Geschichte des Volkes Israel eine besondere Rolle. Die Grundlagen dafür werden im Buch Genesis und in der Tora gelegt. In diesem Jahr findet die Toralernwoche wieder in Israel statt. Toralernwochen sind Zeiten intensiven biblischen Lernens und vertiefter Begegnung zwischen Christen und Juden. Unsere Lehrerinnen und Lehrer stehen in der Tradition der deutsch-jüdischen modernen Orthodoxie. Sie erschließen die Texte mit Hilfe der

reichen Tradition jüdischer Schriftauslegung von der Antike bis in unsere Zeit.  

Termin: Sonntag, 30. Juli – Sonntag, 6. August 2017

Ort: Jerusalem-Malcha, Hotel Jehuda

Leitung: Dr. Michael Volkmann, Bad Boll und Lehrern aus Israel

Kosten: Ab 15 Teilnehmer/innen, jeweils einschließlich Kurskosten,

ohne Flug: DZ HP: 1.099 €; DZ VP: 1.239 €; EZ HP: 1.534 €; EZ VP: 1.674 €.

Ab 20 Teilnehmer/innen reduzieren sich die Preise um 105 €.

Anmeldung: Bitte schriftlich bis 25. April 2017 bei Dr. Michael Volkmann agwege@gmx.de

Die Toralernwoche wird in besonderer Weise unterstützt von der Evangelischen

Landeskirche in Württemberg.