Das Stuttgarter Lehrhaus -
Dialog an Interreligiösen Lernorten

Programm Januar 2019 - August 2019

Das Stuttgarter Lehrhaus, Stiftung für interreligiösen Dialog, wurde vom Ehepaar Lisbeth und Karl-Hermann Blickle gemeinsam mit Meinhard Tenné zu dem Zweck gegründet, den Dialog zwischen den Anhängern der drei monotheistischen Religionen, zwischen Juden, Christen und Muslimen auf der Grundlage von Toleranz, Verstehen, Verständnis und Gleichberechtigung zu führen.

Das Bestreben der Stifter ist es, den Mitgliedern der drei abrahamitischen Religionen die Möglichkeit zu geben, sich zu treffen, miteinander zu diskutieren und die jeweils andere Religion, sowie deren Ethik und Kultur kennen zu lernen. Dadurch werden sie in die Lage versetzt, auf Augenhöhe Gemeinsamkeiten zu erkennen, Unterschiede zu respektieren und zu einem friedvollen Leben für sich und ihre Kinder beizutragen.

Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus fördert den interreligiösen Austausch nicht nur am Ort des Stuttgarter Lehrhauses selbst, sondern an wichtigen Lernorten in Baden-Württemberg und im ganzen deutschsprachigen Raum. Dazu kooperiert die Stiftung in der Reihe
Stuttgarter Lehrhaus – Dialog an Interreligiösen Lernorten mit akademischen Lernorten, Initiativen im interreligiösen Dialog und mit Trägern der religiösen Erwachsenenbildung vor Ort. Die Lernorte und Veranstaltungen dieser Reihe werden im vorliegenden Flyer dokumentiert.


Lernort Stuttgarter Lehrhaus
im Paul-Gerhardt-Zentrum

Toralernkreis im Stuttgarter Lehrhaus 


wöchentlich, dienstags von 17.30-19.00 Uhr
Lernort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart



Datum Di. 17.30-19 h

Name des Sabbats 

Text für zu Haus (= Parascha)

Thema des Treffens und des Kommentars

 

 

 

 

08.01.19

Wa’era und Bo

2. Mose 9,2-9,35; 10,1-13,16

Zwei Gotteserfahrungen (Wa’era)

15.01.19

Beschalach

2. Mose 13,17-17,16

„Exodus“ – ein filmischer Midrasch

22.01.19

Jitro

2. Mose 18,1-20,23

Anochi – das mystische „Ich“

29.01.19 ohne MV

Mischpatim

2. Mose 21,1-24,18

Tun und Hören

05.02.19 ohne MV

Teruma 

2. Mose 25,1-27,19

Zur Symbolik des Tempels

12.02.19

Tezawe

[2. Mose 27,20-30,10]

Wa’era 2. M. 6-9 (!): Zwischen Führer und Anhänger 

19.02.19

Ki tisa

2. Mose 30,11-34,35

Den Schabbat hüten

26.02.19

[Wajakhel] Purim 21.3.19

2. Mose 35,1-38,20

Buch S. 443-445: Purim – Ist Amalek wieder aktuell?

05.03.19 Ferien

Pikudei

2. Mose 38,21-40,38

- fällt aus -

12.03.19 ohne MV

Wajikra

3. Mose 1,1-5,26

Opfer und Gebet

19.03.19

Zaw 

3. Mose 6,1-8,36

Nefesch – Seele von Mensch und Tier

26.03.19 ohne MV

Schemini

3. Mose 9,1-11,47

Buch S. 381-382: Zur Struktur der 3 Wallfahrtsfeste

02.04.19

Tasria

3. Mose 12,1-13,59

Buch S. 382-385: Unruhe und Erwartung in der Omerzeit

09.04.19

Mezora

3. Mose 14,1-15,33 

Mikez 1. M. 41-44 (!): Das Mysterium der Auferstehung 

16.04.19

Pessach  

Buch S. 371-373:

Pharao in der Krise: Die zehn Plagen – Niedergang…

23.04.19 Oster-Wo.

Pessach 

 

- fällt aus -

30.04.19 

Achare Mot

3. Mose 16,1-18,30

Kedoschim: Heiligkeit und die Kunst der Zurechtweisung

07.05.19

Kedoschim

3. Mose 19,1-20,27

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst?

14.05.19

Emor

3. Mose 21,1-24,23

Das Angesicht der Heiligkeit

21.05.19

Behar-Bechukotaj

3. Mose 25,1-27,34

Sechut Awot – das Verdienst der Vorfahren

28.05.19 Kurs „Jona“ mit Gabriel Strenger in Bad Boll 27.-29. Mai 2019

- fällt aus -



04.06.19

Bamidbar

4. Mose 1,1-4,20

Dialog in der Wüste


Buchpräsentation & Lesung aus Anlass des Holocaustgedenktags 27. Januar 2019

Frank Reiss
Die Hölle auf Erden - Aufstieg und Fall des Zdenek Toman



Sonntag, 10. Februar 2019 um 17 Uhr 
Veranstaltungsort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart



Wie konnte es passieren, dass aus Verfolgten Verfolger, aus Idealisten Mörder wurden? Warum erlebteder Antisemitismus unter den Befreiern von Auschwitz keine zehn Jahre später seine Auferstehung? 
Frank Reiss erzählt ein Lehrstück über menschliches Verhalten am Beispiel des Zdenek Toman. Es ist nicht nur die Biographie eines jüdischen KP-Funktionärs, in der sich die Tragik des 20. Jahrhunderts von Auschwitz bis 1989 widerspiegelt, auch dem Autor Frank Reiss wurde eine Rolle in dieser Lebensgeschichte zuteil.



Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog und das Forum für jüdische Bildung und Kultur e.V. laden Sie herzlich zur Buchpräsentation und Autorenlesung mit Dr. Frank Reiss am Sonntag, den 10. Februar 2019, um 17:00 Uhr ins Stuttgarter Lehrhaus ein.



Programm


- Begrüßung: 
Prof. Barbara Traub, Vorsitzende IRGW
- Vorstellung des Autors und des Buchthemas: 
Karl-Hermann Blickle, Vorsitzender Stiftung Stuttgarter Lehrhaus
- Lesung von Textpassagen und historische Einordnung:
Dr. Frank Reiss, Autor
Dr. Joel Berger, Landesrabbiner a.D.


Über den Autor: 
Dr. Frank Reiss, geboren in Berlin, ist amerikanischer Staatsbürger und lebt in Prag. Seine Eltern, ein Slowake und eine Polin, überlebten den Holocaust nicht. Frank erlebte die Befreiung als Waisenkind im Ghetto Theresienstadt.
Nach der Jugend in der Slowakei übersiedelte er nach Prag. 1968 Emigration in die USA, Arbeit für internationale jüdische Hilfsorganisationen und als Europadirektor der Ron-Lauder-Foundation. Anfang 1990 holte ihn Präsident Vaclav Havel als Berater nach Prag, wo er noch heute lebt. 
Unter dem Titel „Sohn des Opfers - Sohn des Täters" wurde Reiss' ungewöhnliche Lebensgeschichte von ARTE und Südwestfunk verfilmt. 


Fromme Glaubens- und Lebenswelten bei Juden, Christen und Muslimen

Glaube und wirtschaftliches Handeln



Studientagung zum Jahresthema "Fromme Glaubens- und Lebenswelten
bei Juden, Christen und Muslimen" der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus



Sonntag, 14. April 2019, 13.30 - 17.30 Uhr (SL/GfD)
Veranstaltungsort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart



Programm:



13.30 Uhr Begrüßung und Bekanntgabe des Tagungsablaufs
Hasan Dagdelen,
Vorstandsassistent für Projekt- und Programmarbeit
Stiftung Stuttgarter Lehrhaus



13.40 Uhr Einführung ins Thema Glaube und wirtschaftliches Handeln
bei Juden, Christen und Muslime
n
Karl-Hermann Blickle,
Vorsitzender Stiftung Stuttgarter Lehrhaus



14.00 Uhr Jüdische Wirtschafts- und Sozialethik aus Tora,
Talmud und weiteren Quellen jüdischer Auslegungstradition

Rabbiner Jehoshua Ahrens, Darmstadt



14.45 Uhr Calvinistisch-Pietistische Wirtschaftsethik
und ihr Einfluss auf den Wirtschaftsstandort Südwestdeutschland

Karl-Hermann Blickle, Stiftung Stuttgarter Lehrhaus



15.30 Uhr Pause



16.00 Uhr Die Wirtschaftsethik frommer Muslime im Kontext
der Migrantenökonomie

Dr. Faruk Ceran, Stuttgart



16.45 Uhr Dialog- und Fragerunde mit den Referenten:
Interreligiöse Gemeinsamkeiten im wirtschaftlichen Handeln
bei frommen Juden, Christen und Muslimen

Moderation: Hasan Dagdelen, Stiftung Stuttgarter Lehrhaus



17.30 Uhr Ende der Studientagung



Die Teilnahme an der Studientagung Fromme Glaubens- und Lebenswelten bei Juden, Christen und Muslimen - Glaube und wirtschaftliches Handeln ist kostenlos.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine schriftliche oder mündliche Anmeldung bis zum 10. April 2019.
E-Mail: info@stuttgarter-lehrhaus.de, Tel: 0711 2535 948 13


Tagung in Zusammenarbeit der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für Interreligiösen Dialog mit der
Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg im Rahmen der Programmreihe Lernkreis Bibel-Koran. Dies ist dritte und letzte Studientagung im Rahmen des Gesamtthemas "Fromme Glaubens- und Lebenswelten bei Juden, Christen und Muslimen".


 

 

 

 

Juda und sein Stamm

Toralernwoche im Stuttgarter Lehrhaus mit Edouard Selig, Basel



Montag, 15. Juli - Donnerstag, 18. Juli 2019 immer um 19:30 Uhr 
Veranstaltungsort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart



Seit 1978 veranstaltet die Evangelische Landeskirche in Württemberg Toralernwochen in Württemberg und Israel, in diesem Jahr an zwölf Orten, auch in Stuttgart. Das „Stuttgarter Lehrhaus - Stiftung für interreligiösen Dialog“ lädt gemeinsam mit der Arbeitsgruppe „Wege zum Verständnis des Judentums“ und der Paul-Gerhardt-Gemeinde ein zur Teilnahme an der biblischen Lernwoche "Juda und sein Stamm".



Toralernwochen sind Zeiten intensiven biblischen Lernens und vertiefter Begegnung zwischen Christen und Juden. Die vier Abende werden in bewährter Weise von Lehrern aus Israel durchgeführt. Sie erschließen die biblischen Texte mit Hilfe der reichen Tradition jüdischer Schriftauslegung von der Antike bis in unsere Zeit. Innerhalb des Judentums halten sie sich zu der Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland begründeten modernen Orthodoxie. 

Eine Anmeldung per E-Mail ist unter info@stuttgarter-lehrhaus.de erforderlich.


Lernort Paderborn

Symposion: Nachhaltigkeit – in der Wirtschaft und in der Religion



Donnerstag, 24. Januar 2019 10 - 17 Uhr 
Lernort: Universität Paderborn, Gebäude Q,
Warburger Str. 100, 33098 Paderborn



Nachhaltigkeit ist in der Wirtschaft zu einem Kriterium geworden, um soziale und ökologische Standards zu verwirklichen, die die Erde auch für kommende Generationen als lebbar erhalten sollen. Nachhaltigkeit erweist sich zugleich auch als ein religiöser Wert. Welche Bezüge aus den religiösen Traditionen sind geeignet, um das Nachhaltigkeitskriterium nicht nur als ein Ideal hochzuhalten, sondern es als konkretes ökonomisches Instrument erfolgreich wirksam zu machen? Wie schlägt sich die Wechselwirkung zwischen Nachhaltigkeit als religiösem sowie als wirtschaftlichem Wert in den heutigen Diskursen nieder, welche neuen Impulse sind dabei aus einem interdisziplinären Denken wünschenswert und möglich?



Im Rahmen des Symposions findet die Buchpräsentation der Neuerscheinung "Jüdische Wirtschafts- und Sozialethik im Zeichen der Globalisierung" mit den Autoren Prof. Dr. Elisa Klapheck, Karl-Hermann Blickle und Abraham de Wolf (Siehe unten) statt. 

Mit Beiträgen von u.a.


  • Prof. Dr. Elisa Klapheck (Jüdische Studien, Paderborn)
  • Prof. Dr. René Fahr (Wirtschaftswissenschaften, Corporate Governance, Paderborn)
  • Prof. Dr. Jochen Schmidt (Systematische Theologie, Ethik und Religionsphilosophie, Paderborn)
  • Prof. Dr. M.A. Smalbrugge (Freie Universität, Amsterdam, NL)
  • Ruben Brouwer (University of Applied Science, Enschede, NL)
  • Rabbiner Dr. Tom Kucera (Jüdische Gemeinde Beth Shalom, München)
  • Karl-Hermann Blickle (Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog, Stuttgart)
  • Abraham de Wolf (Torat HaKalkala – Verein Jüdische Wirtschaftsethik, Frankfurt)
  • Zaid el-Moggadedi (Institut für Islamic Banking and Finance, Hamburg)
  • Tanju Doganay (Vorsitzender NourEnergy e.V., Islam + Umweltschutz, Darmstadt)
  • Diana Schild (NourEnergy e.V., Islam + Umweltschutz, Darmstadt


Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus in Kooperation mit dem „Netzwerk Wirtschaftsethik und Religion“ am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften der Universität Paderborn. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Elisa Klapheck – elisa.klapheck@upb.de.


Lernort Ehemalige Synagoge Heinsheim

Wie können Juden, Christen und Muslime voneinander lernen?
– Vom Dialog zum Trialog in Heinsheim




Wie können Juden, Christen
und Muslime voneinander lernen?

Auftaktveranstaltung zur Themenreihe „Vom Dialog zum Trialog in Heinsheim“



Donnerstag, 28. Februar 2019 um 19 Uhr 
Lernort: Katholisches Gemeindehaus, Gundelsheimer Str. 30/1, 
Bad Rappenau-Heinsheim



Referenten:
Rabbiner Jehoshua Ahrens, Darmstadt
Eyüp Besir, Mannheim
Bernd Göller, Bad Rappenau 
Franziskus Eisenbach (r.k.)



Moderation:
Karl-Hermann Blickle,
Vorsitzender Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog



Der Eintritt ist frei. Freiwillige Spenden für den Fortgang der Restaurierung der Ehemaligen Synagoge Heinsheim sind willkommen.

Veranstalter: Freundeskreis Ehemalige Synagoge Heinsheim e.V., Jüdisches Leben Kraichgau e.V., Ökumene in Bad-Rappenau, 
Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog



Die Heiligen Schriften stellen sich vor

Themenreihe – Vom Dialog zum Trialog in Heinsheim



Donnerstag, 09. April 2019 um 19 Uhr 
Lernort: Katholisches Gemeindehaus, Gundelsheimer Str. 30/1, 
Bad Rappenau-Heinsheim



Referenten:
Dr. Esther Graf, Mannheim
Eyüp Besir, Mannheim
Bernd Göller, Bad Rappenau 
Franziskus Eisenbach (r.k.)



Der Eintritt ist frei. Freiwillige Spenden für den Fortgang der Restaurierung der Ehemaligen Synagoge Heinsheim sind willkommen.

Veranstalter: Freundeskreis Ehemalige Synagoge Heinsheim e.V., Jüdisches Leben Kraichgau e.V., Ökumene in Bad-Rappenau, 
Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog





Vom Segen des Auswanderns
Themenreihe – Vom Dialog zum Trialog in Heinsheim



Donnerstag, 25. Juni 2019 um 19 Uhr 
Lernort: Katholisches Gemeindehaus, Gundelsheimer Str. 30/1, 
Bad Rappenau-Heinsheim



Referenten:
Dr. Esther Graf, Mannheim
Eyüp Besir, Mannheim
Bernd Göller, Bad Rappenau 



Der Eintritt ist frei. Freiwillige Spenden für den Fortgang der Restaurierung der Ehemaligen Synagoge Heinsheim sind willkommen.

Veranstalter: Freundeskreis Ehemalige Synagoge Heinsheim e.V., Jüdisches Leben Kraichgau e.V., Ökumene in Bad-Rappenau, 
Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog



Abraham, Vater des Glaubens

Themenreihe – Vom Dialog zum Trialog in Heinsheim



Donnerstag, 17. September 2019 um 19 Uhr 
Lernort: Katholisches Gemeindehaus, Gundelsheimer Str. 30/1, 
Bad Rappenau-Heinsheim



Referenten:
Rabbiner Shaul Friedberg, Heidelberg
Eyüp Besir, Mannheim
Bernd Göller, Bad Rappenau
Franziskus Eisenbach (r.k.) 



Der Eintritt ist frei. Freiwillige Spenden für den Fortgang der Restaurierung der Ehemaligen Synagoge Heinsheim sind willkommen.

Veranstalter: Freundeskreis Ehemalige Synagoge Heinsheim e.V., Jüdisches Leben Kraichgau e.V., Ökumene in Bad-Rappenau, 
Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog


Lernort Alte Synagoge Hechingen

Tora-Lernkreis in der Alten Synagoge Hechingen 


monatlich einmal, montags von 18.30-20.00 Uhr
Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen 
Leitung: Prof. Dr. Oliver Dyma


Im Tora-Lernkreis wird unter der Leitung von Prof. Dr. Oliver Dyma anhand des Buches "Jüdische Spiritualität in der Tora und den jüdischen Feiertagen" (Basel 2016) von Gabriel Strenger und der Lesung eines Auswahltextes der jeweilige Wochenabschnitt der Tora ausgelegt. Der Lernkreis findet an einem Montag im Monat von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr in der Alten Synagoge Hechingen in der Goldschmiedstraße 20 statt.

Die weiteren Termine bis zum August 2019 finden Sie unter www.stuttgarter-lehrhaus.de.
Der Tora-Lernkreis ist eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus – für Interreligiösen Dialog und der Initiative Hechinger Synagoge e.V.

Der Unkostenbeitrag für die Teilnahme beträgt € 5 pro Sitzung.


Datum

Wochenabschnitt  

Text für zuhause

Auswahltext   

Thema

 

 

 

 

 

21.01.2019

 Mischpatim

2.M. 21–24
(Jer 33,25–26)

2.M. 21,24

Auge um Auge? (150f.)

25.02.2019

 *Pekude

2.M. 38,21–40,38
(1Kön 7,51–8,21)

2.M. 39,1

Kleidung und Identität (175f.)

25.03.2019

 *Tasria

3.M. 12–13
(Ez/Hes 45,16–46,18)  

3.M. 12,2

Unreinheit? (200–202)



Führung durch die Alte Synagoge Hechingen in türkischer Sprache


Sonntag, 10. März 2019 um 14.30 Uhr
Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen



Hasan Dagdelen, Vorstandsassistent bei der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog und Mitglied der Initiative Hechinger Synagoge, gibt eine Führung durch die Alte Synagoge in türkischer Sprache. 

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.



Dass wir alle Kinder Abrahams sind ... Helmut Schmidt begegnet Anwar as-Sadat.

Ein Religionsgespräch auf dem Nil



Buchpräsentation & Vortrag mit Prof. Karl-Josef Kuschel



Sonntag, 17. März 2019 um 20 Uhr
Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen



Zwei Staatsmänner von Weltrang, Helmut Schmidt und Anwar as-Sadat, treffen sich im Dezember 1977. Der ägyptische Präsident hat eine bedeutende Friedensgeste hinter sich: seine Reise nach Israel und seine Rede vor dem israelischen Parlament; zwei Jahre später wird es zum Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten kommen, der bis heute hält.

Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus in Kooperation mit der Initiative Hechinger Synagoge e.V. 
Eintritt: €8 / ermäßigt €6





Seminar Einführung ins Judentum



Seminar für Schüler/innen der Alice-Salomon-Schule mit Rabbiner Jehoschua Ahrens



Sonntag, 19. Mai 2019 
Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen
Seminartag mit Rabbiner Jehoschua Ahrens



Themen:
- Einführung mit Grundlagen zu Geschichte, Glaubensgrundsätze
- Bibel, Talmud, Heilige Schriften im Judentum
- Zeitverständnis, Schabbat, Feiertage
- Kaschrut, Gebet
- Ethik

Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus in Kooperation mit der Initiative Hechinger Synagoge e.V.





Hin zu einer Partnerschaft zwischen Juden und Christen
Vortrag und Gespräch mit Rabbiner Jehoschua Ahrens



Sonntag, 19. Mai 2019 um 20 Uhr 
Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen
Vortragsabend mit Rabbiner Jehoschua Ahrens



Im vergangenen Jahr erschien der Band „Hin zu einer Partnerschaft zwischen Juden und Christen“. Er enthält Kommentare zu der am 3. Dezember 2015 veröffentlichten Erklärung Orthodoxer Rabbiner zum Christentum „Den Willen unseres Vaters im Himmel tun“. Eine spannende Aussage in jener Erklärung ist die Bezeichnung des Christentums „als Geschenk an die Völker“. Der zusammenführende Charakter einer solchen Erklärung ruft Debatten hervor und soll die Diskussion zum jüdisch-christlichen Verhältnis voranbringen.

Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus in Kooperation mit der Initiative Hechinger Synagoge e.V.
Eintritt: €8 / ermäßigt €6



Words and actions, silence and gaps at the biblical story of Chain and Abel

Learning Tora with Dr. Meirav Meidan



Donnerstag, 20. Juni 2019, 9.30 - 15.30 Uhr 
Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen
Toralerntag mit Dr. Meirav Meidan



The biblical story of Chain and Abel is the story of first women born that ends with murder. The writer of this story gives us some hints as to what happened between those two brothers but at the same time leaves us with unfinished sentences with gaps in the story and with thundering silence.
 At classes we will read the biblical story while learning some important words from the Hebrew text. We will read from the "Midrash" - commentaries and interpretations of biblical story written by Jewish sages. Eventually we will read Hebrew poetry - Poems written by Israeli poets that were using the biblical story of Chain and Abel (and also the biblical story of the Binding of Isaac) in order to deal with subjects such as the holocaust and the death of Israeli soldiers in the war. 

Die Seminarsprache ist Englisch.
Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus in Kooperation mit der Initiative Hechinger Synagoge e.V.





Friendship 
Interreligious Dialogue between a Christian woman and a Jewish woman
being friends for years and talking a lot about religion.



Donnerstag, 20. Juni 2019 um 17 Uhr 
Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen
Vortrag und Gespräch mit Dr. Meirav Meidan und Kornelia Maas



Kornelia and Meirav will talk about their ongoing dialogue: The difference and similarity between the religions, the way they found to a respectable and even intimate dialogue and of course, how it feels to be a woman in all this.



Dr. Meirav Meidan – Ph.d in Gender and Jewish Studies, with expertise in Kabbala (Jewish mysticism). Meirav has spent a few days in a monastery in Germany last summer and together with Kornelia they went to monasteries in France. Now she is taking a course called 'Reading the new testament' close to where she lives at the sea of Galil.
Kornelia Maas – Diploma of Christian Catholic Theology, traveling to Israel since 1987, arranging  interreligious tours for young people in the desert with the agency “auf eigenen wegen”,  member of the Initiative Hechinger Synagoge e.V.

Die Vortragssprache ist Englisch.
Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus in Kooperation mit der Initiative Hechinger Synagoge e.V.


Lernort Museum Jüdischer Betsaal Horb

Einführung ins Judentum - Glaube und Religion


Fortbildungsseminar für Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Mitglieder des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V.
mit Rabbiner Jehoschua Ahrens



Samstag, 18. Mai 2019, (Uhrzeiten werden noch bekannt gegeben.) 
Lernort: Museum Jüdischer Betsaal Horb, Fürstabt-Gerbert-Str. 2, Horb
Fortbildungsseminar mit Rabbiner Jehoschua Ahrens

Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus in Kooperation mit dem Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e.V.


Lernort Hospitalhof Stuttgart

2. Interreligiöses Frauenmahl: Frauen weben Leben

Aufeinander hören, miteinander essen und einander begegnen



Sonntag, 31. März 2019 17.00 bis 20.30 Uhr
Lernort: Evang. Bildungszentrum Hospitalhof, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Verbindliche Anmeldung  erforderlich unter info@hospitalhof.de bis zum 20.03.2019
Kostenbeitrag entfällt, Spenden erbeten




Iftar - Fastenbrechen 


Sonntag, 05. Mai 2019 um 20.00 Uhr 
Lernort: Evang. Bildungszentrum Hospitalhof, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Haus Abraham, der Verein Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg und das Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart laden Sie herzlich zum Fastenbrechen ein.
Anmeldung per Email (info@haus-abraham.de) 
Kostenbeitrag entfällt, Spenden erbeten


Lernort Montabaur

Neue Wege im Dialog?

Erklärung orthodoxer Rabbiner zum Verhältnis von Christentum und Judentum

 

Dienstag, 12. März 2019 um 18.00 Uhr
Lernort: Forum St. Peter, Auf dem Kalk 9, 56410 Montabaur
Vortragsabend mit Rabbiner Jehoschua Ahrens

Erstmals hat sich eine Gruppe von mehr als 80 orthodoxen Rabbinern aus Europa, Israel und den USA in einer Erklärung zum Christentum positioniert. Darin wird die Entwicklung der christlichen Kirchen in Bezug auf das Judentum gewürdigt, darüber hinaus aber auch dem Christentum eine heilsgeschichtliche Rolle zuerkannt. Juden und Christen werden aufgerufen partnerschaftlich zusammenzuarbeiten, um den moralischen Herausforderungen unserer Zeit auch theologisch wirksam begegnen zu können. Bedeutet diese Erklärung einen Paradigmenwechsel im jüdisch-christlichen Verhältnis? Welche Widerstände, aber auch Chancen der praktischen Zusammenarbeit sind auf jüdischer und christlicher Seite abzusehen?

Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Westerwald-Rhein-Lahn.