Das Stuttgarter Lehrhaus -
Dialog an Interreligiösen Lernorten

Programm Januar 2020 - August 2020





Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog wurde vom Ehepaar Lisbeth und Karl-Hermann Blickle gemeinsam mit Meinhard Tenné zu dem Zweck gegründet, den Dialog zwischen den Anhängern der drei monotheistischen Religionen, zwischen Juden, Christen und Muslimen auf der Grundlage von Toleranz, Verstehen, Verständnis und Gleichberechtigung zu führen.



Das Bestreben der Stifter ist es, den Mitgliedern der drei abrahamitischen Religionen die Möglichkeit zu geben, sich zu treffen, miteinander zu diskutieren und die jeweils andere Religion, sowie deren Ethik und Kultur kennen zu lernen. Dadurch werden sie in die Lage versetzt, auf Augenhöhe Gemeinsamkeiten zu erkennen, Unterschiede zu respektieren und zu einem friedvollen Leben für sich und ihre Kinder beizutragen.

Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus fördert den interreligiösen Austausch nicht nur am Ort des Stuttgarter Lehrhauses selbst, sondern an wichtigen Lernorten im ganzen deutschsprachigen Raum und im neuen
Interreligiösen Studienzentrum in Jerusalem. Dazu kooperiert die Stiftung in der Reihe
Das Stuttgarter Lehrhaus – Dialog an Interreligiösen Lernorten mit akademischen Lernorten, Initiativen im interreligiösen Dialog und mit Trägern der religiösen Erwachsenenbildung vor Ort. Die Lernorte und Veranstaltungen dieser Reihe werden im vorliegenden Programm dokumentiert.


Lernort Stuttgarter Lehrhaus
im Paul-Gerhardt-Zentrum


Toralernkreis im Stuttgarter Lehrhaus 
 

wöchentlich, dienstags von 17.30 - 19 Uhr
Lernort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart


Der vorliegende Plan wurde von Pfarrer Dr. Michael Volkmann für die Interimszeit nach seinem Abschied in den Ruhestand erstellt. Von Mitte Januar bis Mitte April trifft sich der Kreis nach Absprache unter Leitung eines Teams. Was dann folgt, bedarf der Absprache.


Datum

Name des Sabbats 

Parascha (Tora)

Haftara (Propheten)


Di. 17.30-19 h

bzw. der Parascha









21.01.20

Wa’era

2. Mose 6,2-9,35 

Hesekiel 28,25 - 29,21


28.01.20

Bo

2. Mose 10,1-13,16

Jeremia 46,13-28


04.02.20

Beschalach

2. Mose 13,17-17,16

Richter 4,4 - 5,31


11.02.20

Jitro

2. Mose 18,1-20,23

Jesaja 6,1 - 7,6 und 9,5-6


18.02.20

Mischpatim

2. Mose 21,1-24,18

2. Könige 12,1-17


25.02.20

Teruma 

2. Mose 25,1-27,19

1. Könige 5,26 - 6,13


03.03.20

Tezawe

2. Mose 27,20-30,10

1. Samuel 15,2-34


10.03.20

Ki tisa

2. Mose 30,11-34,35

Hesekiel 36,16-38


17.03.20

Wajakhel- Pikudei

2. Mose 35,1-38,20 / 38,21-40,38

Hesekiel 45,16 - 46,18


24.03.20

Wajikra

3. Mose 1,1-5,26

Jesaja 43,21 - 44,23


31.03.20

Zaw 

3. Mose 6,1-8,36

Maleachi 3,4-24


07.04.20

Chol Hamoed




14.04.20


3. Mose 9,1-11,47

2. Samuel 6,1 - 7,17


21.04.20

Tasria-Mezora

3. Mose 12,1-13,59 / 14,1-15,33

Jesaja 66,1-24


28.04.20

Achare Mot-Kedoschim

3. Mose 16,1-20,27

Amos 9,7-15



Buchpräsentation  
"Jüdische Wirtschafts- und Sozialethik im Zeichen der Globalisierung" 

mit den Autoren Abraham de Wolf und Karl-Hermann Blickle 





Sonntag, 9. Februar 2020 um 18 Uhr
Lernort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart



Im 21. Jahrhundert ist die Welt globaler Märkte vollends Wirklichkeit geworden. Angesichts der damit verbunden Krisen werden zunehmend die Religionen nach ihren wirtschaftsethischen Potentialen befragt. Könnte eine von der Religion her motivierte Wirtschaftsethik substantielle Einsichten zum Gedeihen der Weltwirtschaft beitragen? Die Tora enthält Wirtschaftsgesetze mit einer dahinter stehenden Vorstellung von Gerechtigkeit. Ebenso bieten die rabbinischen Wirtschaftstraktate im Talmud eine tiefe rabbinische Auseinandersetzung mit der Wirtschaftsrealität.



Im Zentrum des 3. Bandes der von Rabbinerin Elisa Klapheck herausgegebenen Reihe Machloket / Streitschriften steht die Globalisierung der Märkte. Am Beispiel der globalisierten Textilindustrien beleuchten die Autoren Abraham de Wolf und der ehemalige Textilindustrielle Karl-Hermann Blickle Gesichtspunkte einer jüdischen Wirtschafts- und Sozialethik zur Stärkung sozialer Standards, Förderung des Wirtschaftswachstums und fairer Chancen auf dem globalen Markt.



Abraham de Wolf ist Vorsitzender von „Torat HaKalkala – Verein zur Förderung der angewandten jüdischen Wirtschafts- und Sozialethik e.V.“ Sein Aufsatz enthält eine neue Auseinandersetzung mit der (jüdischen) Idee „Eigentum verpflichtet“. Sie kommt zu dem Ergebnis: „Die Konsumenten sind die neuen Eigentümer“.



Karl-Hermann Blickle ist Mitglied im „Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik“, Vorsitzender der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog und Vorstandsmitglied der S.H.A.R.E Foundation - Stiftung für Fairen Handel, Mikrofinanz und Friedensförderung. Sein Aufsatz empfiehlt die jüdische Orthopraxis als Orierentierungshilfe für eine religiöse Wirtschaftsethik. Blickle vergleicht den Koscherstempel für halachisch schatnesfreie (= faserreine) Stoffe mit den heutigen ethischen Zertifikaten.



Veranstalter:
Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog

Teilnahme/Anmeldung:
Die Teilnahme an der Buchpräsentation ist kostenlos. 
Bitte melden Sie sich rechtzeitig unter 
info@stuttgarter-lehrhaus.de an. 
Gerne auch telefonisch unter +49 711 2535 948 13.


3. Studiennachmittag zum Buch: 
Gabriel Strenger - Die Kunst des Betens -

Spiritueller Leitfaden zum jüdischen Gebetbuch.

 

Dienstag, 3. März 2020, 14-18 Uhr
Lernort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart


Mit dem von der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus geförderten Buch „Die Kunst des Betens/Siddur Omanut ha-Tefila“ wird dem deutschsprachigen Lesepublikum erstmalig eine umfassende spirituelle Anleitung zur jüdischen Liturgie und zum Gebet im Allgemeinen vorgelegt. 

Dieser spirituelle Leitfaden zum Gebet schöpft aus der Breite und Tiefe des Quellenschatzes im rabbinischen Judentum wie Bibel, Talmud, Kabbala und Chassidismus. Er geht sowohl auf die Gebetsstrukturen als auch auf die Feinheiten der hebräischen Sprache ein. Das Resultat ist ein stimmiges Arbeitsmodell, das dem Leser den Aufbau einer spirituellen Gebetspraxis erlaubt, die ihm in den Höhenflügen und Tiefgängen des Lebens zur Seite zu stehen vermag.

An diesem 3. Studiennachmittag zum Buch: 
Die Kunst des Betens -
Spiritueller Leitfaden zum jüdischen Gebetbuch 

werden weitere Kapitel des Buchs erarbeitet. Der Referent und Autor Gabriel Strenger wird den Teilnehmern die Theorie und Praxis des jüdischen Betens vermitteln.


Programm in Vortrag und Gesang: 

Schema und Segenssprüche: Pflege der Neschama (Seele)

1. Schema 
  a. Meditation über die Einheit Gottes
  b. Meditation über die Liebe
  c. Meditation über die Freiheit 

2. Segenssprüche des Schema
  a. Meditation über das Licht
  b. Meditation über die Liebe
  c. Meditation über die Erlösung 
  d. Meditation über Schlaf, Tod und Auferstehung

3. Segenssprüche des Alltags



Teilnahme/Anmeldung:
Die Teilnahme an dem Studiennachmittag ist kostenlos. Bitte melden Sie sich rechtzeitig unter info@stuttgarter-lehrhaus.de an. 
Gerne auch telefonisch unter +49 711 2535 948 13.

Veranstalter:
Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog

Kursmaterial: 
Gabriel Strenger
Die Kunst des Betens – Spiritueller Leitfaden zum jüdischen Gebetbuch 

Sie haben die Gelegenheit an dem Studiennachmittag das Buch zum Sonderpreis zu erwerben.




Studientag zum neuen Jahresthema der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus:
Jahresthema Jüdisch-Muslimischer Dialog

Interreligiöser Dialog im Lichte Isaaks und Ismaels -
Spirituell-theologische, historisch-politische und ethische Dimensionen
des jüdisch-muslimischen Gesprächs

 


Sonntag, 5. April 2020, 13.30 - 18 Uhr 
Lernort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart

Im letzten Jahrzehnt gab es zahlreiche Programme der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus zum interreligiösen Trialog zwischen Juden, Christen und Muslimen. Mit dem neuen Jahresthema Jüdisch-Muslimischer Dialog will es sich die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus nun zur Aufgabe machen, den interreligiösen Austausch zwischen Juden und Muslimen mit einer neuen interreligiösen Programmreihe zu unterstützen.

Sowohl das Judentum, als auch der Islam sind mit umfassenden religiösen Gesetzeswerken und mit ähnlichen Methoden der Rechtsfindung vertraut und beeinflussen sich wechselseitig in theologischen, philosophischen und nicht zuletzt mystisch-spirituellen Strömungen. Neben diesen Gemeinsamkeiten bestimmt ebenso die Berufung auf die biblisch-koranischen Urväter - Abraham, Isaak und Ismael - den interreligiösen Dialog zwischen Glaubenden der beiden Religionen. Dadurch wird dieses spezielle ‚Brüdergespräch‘ für die Gegenwart unerlässlich. Dabei steht der jüdisch-muslimische Dialog selbst erst am Anfang. Er kann sich in Deutschland nicht auf eine fast 50-jährige Tradition und Erfahrung wie den jüdisch-christlichen Dialog berufen. Es gilt daher zunächst eine Verhältnisbestimmung des jüdisch-muslimischen Gesprächs zu entwickeln und deren Erforderlichkeit religiös zu begründen.
 
Mit dem Studientag:
Interreligiöser Dialog im Lichte Isaaks und Ismaels -
Spirituell-theologische, historisch-politische und ethische Dimensionen des jüdisch-muslimischen Gesprächs

will die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus mit ihren jüdischen und muslimischen Stiftungsreferenten den interreligiösen Dialog zwischen Juden und Muslimen hinsichtlich ihrer religiösen und spirituellen Gemeinsamkeiten wiederentdecken. Hierin können Juden und Muslime einen großen Beitrag zum Frieden leisten. In einer Zeit der Spannungen zwischen den beiden monotheistischen Religionsgemeinschaften, die sich auf Abraham stützen, ist es für Juden und Muslime von unermesslicher Bedeutung, in ihrem Denken und in ihrem Handeln über ihr geteiltes Erbe nachzudenken, welches sich mehr als in allem anderen in den kollektiven spirituellen Überlieferungen der Tora und des Korans widerspiegelt.


Programm:
 
13.30 Uhr Begrüßung & thematische Einführung in den Studientag und in das neue Jahresthema Jüdisch-Muslimischer Dialog der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus:
Spirituell-theologische, historisch-politische und ethische Dimensionen
des jüdisch-muslimischen Gesprächs

Karl-Hermann Blickle, 
Vorsitzender Stiftung Stuttgarter Lehrhaus
 
13.50 Uhr Impulsvortrag: 
Interreligiöser Dialog im Lichte Isaaks und Ismaels -
Theologische Perspektiven für das jüdisch-muslimische Gespräch

Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel, Tübingen (angefragt)
 
14.30 Uhr
Judentum und Islam -
Eine neue muslimische Perspektive auf Vergangenheit, Gegenwart
und Zukunft des jüdisch-muslimischen Dialogs

Hasan Dagdelen, Vorstandsassistent für Programm- und Projektarbeit der
Stiftung Stuttgarter Lehrhaus
 
15.10 Uhr Pause
 
15.40 Uhr
Jüdische und muslimische Mystik & Spiritualität.
Jüdisch-Chassidische Einblicke im Dialog mit den islamischen Mystikern Al Ghazali, Rumi und Said Nursi

Gabriel Strenger, Jerusalem - Referent für Judentum und jüdische Spiritualität
der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus 

16.20 Uhr 
"Die Wiederherstellung der Harmonie" -
Das jüdisch-rabbinische Konzept des Tikun Olam und dessen Potenziale für den
jüdisch-muslimischen Dialog

Johanan Flusser, Jerusalem - Leiter der israelischen Hilfsorganisation "Achla" 

 
17.00 Uhr Dialog- und Fragerunde mit den Referenten:
Zukunftsperspektiven für den jüdisch-muslimischen Dialog in Deutschland und Israel
Moderation: Karl-Hermann Blickle
 
17.30 Uhr Verabschiedung
Karl-Hermann Blickle

Teilnahme/Anmeldung:
Die Teilnahme an dem Studientag ist kostenlos. 
Bitte melden Sie sich rechtzeitig unter 
info@stuttgarter-lehrhaus.de an. 
Gerne auch telefonisch unter +49 711 2535 948 13.

Veranstalter:
Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog, 
Gesellschaft für Dialog BW



4. Studiennachmittag zum Buch: 
Gabriel Strenger - Die Kunst des Betens -

Spiritueller Leitfaden zum jüdischen Gebetbuch.

 

Donnerstag, 14. Mai 2020, 14.30 – 18.30 Uhr
Lernort: Stuttgarter Lehrhaus im Paul-Gerhardt-Zentrum,
Rosenbergstr. 192, 70193 Stuttgart


Mit dem von der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus geförderten Buch „Die Kunst des Betens/Siddur Omanut ha-Tefila“ wird dem deutschsprachigen Lesepublikum erstmalig eine umfassende spirituelle Anleitung zur jüdischen Liturgie und zum Gebet im Allgemeinen vorgelegt. 

Dieser spirituelle Leitfaden zum Gebet schöpft aus der Breite und Tiefe des Quellenschatzes im rabbinischen Judentum wie Bibel, Talmud, Kabbala und Chassidismus. Er geht sowohl auf die Gebetsstrukturen als auch auf die Feinheiten der hebräischen Sprache ein. Das Resultat ist ein stimmiges Arbeitsmodell, das dem Leser den Aufbau einer spirituellen Gebetspraxis erlaubt, die ihm in den Höhenflügen und Tiefgängen des Lebens zur Seite zu stehen vermag.

An diesem 4. Studiennachmittag zum Buch: 
Die Kunst des Betens -
Spiritueller Leitfaden zum jüdischen Gebetbuch 

werden weitere Kapitel des Gebetbuchs erarbeitet. Der Referent und Autor Gabriel Strenger wird den Teilnehmern die Theorie und Praxis des jüdischen Betens vermitteln.


Programm in Vortrag und Gesang: 

Amida, Tachanun und Alejnu

1. Amida: Standgebet

       a. Meditieren im Stehen
       b. Struktur der Amida
       c. Hitkalelut (Ganzwerdung) und Dewekut (Gottesnähe)


2. Tachanun: Leid, Verfehlung, Reue

3. Alejnu: Erlösung der Welt



Teilnahme/Anmeldung:
Die Teilnahme an dem Studiennachmittag ist kostenlos. Bitte melden Sie sich rechtzeitig
unter info@stuttgarter-lehrhaus.de an. 
Gerne auch telefonisch unter +49 711 2535 948 13.

Veranstalter:
Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog

Kursmaterial: 
Gabriel Strenger
Die Kunst des Betens – Spiritueller Leitfaden zum jüdischen Gebetbuch 

Sie haben die Gelegenheit an dem Studiennachmittag das Buch zum Sonderpreis zu erwerben.




Lernort Ehemalige Synagoge Heinsheim


Wie können Juden, Christen und Muslime voneinander lernen?
– Vom Dialog zum Trialog in Heinsheim: Glaube und Alltag
bei Juden, Christen und Muslimen 





Die Bedeutung unserer religiösen Feste für unser Alltagsleben



Mittwoch, 11. März 2020 um 19.30 Uhr 
Lernort: Katholischen Gemeindehaus, Gundelsheimer Str. 30/1, 
Bad Rappenau-Heinsheim



Referenten:
Rabbiner Shaul Friedberg, Heidelberg
Eyüp Besir, Mannheim
Bernd Göller, Bad Rappenau
Franziskus Eisenbach (r.k.) 



Moderation und Gesprächsleitung:
Hasan Dagdelen, Stiftung Stuttgarter Lehrhaus



Der Eintritt ist frei. Freiwillige Spenden für den Fortgang der Restaurierung der Ehemaligen Synagoge Heinsheim sind willkommen.



Veranstalter: Freundeskreis Ehemalige Synagoge Heinsheim e.V., Jüdisches Leben Kraichgau e.V., Ökumene in Bad-Rappenau, Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog




Sterben, Tod und Auferstehung in den abrahamitischen Religionen



Mittwoch, 22. April 2020 um 19 Uhr 
Lernort: Katholischen Gemeindehaus, Gundelsheimer Str. 30/1, 
Bad Rappenau-Heinsheim



Referenten:
Rabbiner Shaul Friedberg, Heidelberg
Eyüp Besir, Mannheim
Bernd Göller, Bad Rappenau
Esther Graf, Mannheim



Moderation und Gesprächsleitung:
Hasan Dagdelen, Stiftung Stuttgarter Lehrhaus



Der Eintritt ist frei. Freiwillige Spenden für den Fortgang der Restaurierung der Ehemaligen Synagoge Heinsheim sind willkommen.



Veranstalter: Freundeskreis Ehemalige Synagoge Heinsheim e.V., Jüdisches Leben Kraichgau e.V., Ökumene in Bad-Rappenau, Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog




Der richtige Umgang mit der Schöpfung aus Sicht der Heiligen Schriften



Mittwoch, 27. Mai 2020 um 19 Uhr 
Lernort: Katholischen Gemeindehaus, Gundelsheimer Str. 30/1, 
Bad Rappenau-Heinsheim



Referenten:
Rabbiner Shaul Friedberg, Heidelberg
Eyüp Besir, Mannheim
Bernd Göller, Bad Rappenau



Moderation und Gesprächsleitung:
Hasan Dagdelen, Stiftung Stuttgarter Lehrhaus



Der Eintritt ist frei. Freiwillige Spenden für den Fortgang der Restaurierung der Ehemaligen Synagoge Heinsheim sind willkommen.

Veranstalter: Freundeskreis Ehemalige Synagoge Heinsheim e.V., Jüdisches Leben Kraichgau e.V., Ökumene in Bad-Rappenau, Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog


Lernort Alte Synagoge Hechingen


Tora-Lernkreis in der Alten Synagoge Hechingen 
 



monatlich einmal, montags von 18.30 - 20 Uhr
Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen 
Leitung: Prof. Dr. Oliver Dyma


Im Tora-Lernkreis wird unter der Leitung von Prof. Dr. Oliver Dyma anhand des Buches "Jüdische Spiritualität in der Tora und den jüdischen Feiertagen" (Basel 2016) von Gabriel Strenger und der Lesung eines Auswahltextes der jeweilige Wochenabschnitt der Tora ausgelegt. Im neuen Lernzyklus wird zusätzlich der neue Siddur von Gabriel Strenger - Die Kunst des Betens -
Spiritueller Leitfaden zum jüdischen Gebetbuch 
miteinbezogenDer Lernkreis findet an einem Montag im Monat von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr in der Alten Synagoge Hechingen in der Goldschmiedstraße 20 statt.

Der Toralernkreis findet an folgenden Terminen statt:

  • Montag, 13. Januar 2020
  • Montag, 17. Februar 2020
  • Montag, 9. März 2020
  • Montag, 6. April 2020
  • Montag, 4. Mai 2020
  • Montag, 8. Juni 2020
  • Montag, 6. Juli 2020


Der Tora-Lernkreis ist eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog und der Initiative Hechinger Synagoge e.V.

Der Unkostenbeitrag für die Teilnahme beträgt € 5 pro Sitzung.


Buchvorstellung mit dem Autor Prof. Karl-Josef Kuschel:
Antisemitismus und deutsche Demokratie
Theodor Heuss und seine »Feldzüge gegen das Vergessen«

 



Sonntag, 29. März 2020 um 19 Uhr
Lernort: Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen 
Referent: Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel


Die Abwehr jedes Antisemitismus und der Einsatz für das Lebensrecht des Staates Israels – beides gehört zur Staatsräson der Bundesrepublik Deutschland. Es sind Lernerfahrungen aus dem deutschen Nationalsozialismus und seiner mörderischen Vernichtungspolitik gegenüber Juden.
Karl-Josef Kuschel stellt heraus, dass die »Wiedergutmachung« gegenüber den überlebenden Opfern und die »Aussöhnung« mit Israel Schwerpunkte der Politik von Theodor Heuss, dem ersten Präsidenten der Bundesrepublik, waren. Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog und die Initiative Hechinger Synagoge e.V. laden Sie herzlich zur Vorstellung dieses Buchs ein, das eine grundlegende Studie zur deutschen Erinnerungskultur und ein Plädoyer gegen jede Form des Antisemitismus ist.




Diese Buchvorstellung ist eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog und der Initiative Hechinger Synagoge e.V.





Lernort Eberhard-Karls-Universität Tübingen


Abrahamitisches Symposium Tübingen

„Religions for future“ - Ökologische Verantwortung der abrahamitischen Religionen

Termin: Dienstag, 21. April 2020, 9 - 17 Uhr 
Lernort: Alte Aula, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 
Münzgasse 30, 72070 Tübingen

Weitere Informationen rund um das Symposium werden rechtzeitig auf unserer Website bekannt gegeben. 

Veranstalter: Gesellschaft für Dialog BW, Stiftung Weltethos Tübingen, Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog


Lernort Forum für interkulturellen Dialog Frankfurt


Jahresthema Jüdisch-Muslimischer Dialog der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus
 


Fortbildungsseminar „Eine Israelreise im jüdisch- muslimischen Dialog“

für Teilnehmer*innen der Projektreise des Bundes Deutscher Dialoginstitutionen (BDDI) in Kooperation mit der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus

Termin: Sonntag, 02. Februar 2020, 11-17 Uhr 
Lernort: Forum für Interkulturellen Dialog eV., Gerbermühlstr 32,
69594 Frankfurt am Main

Die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog bietet den studentischen Teilnehmer*innen der Bildungsreise des Bundes Deutscher Dialoginstitutionen (BDDI) ein Fortbildungsseminar zum Thema Israel an. Das eintägige Seminar richtet sich als Reisevorbereitung speziell an die Reiseteilnehmer*innen, die sich Grundwissen über das Heilige Land, den jüdischen Glauben und deren reichhaltige Kultur erarbeiten möchten.

Referenten:
Dr. Jakob Eisler (jüdisch) und Hasan Dagdelen (muslimisch)

Das Fortbildungsseminar findet im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung für fest angemeldete Reiseteilnehmer*innen statt.

Jahresthema Jüdisch-Muslimischer Dialog der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus
 


Studienabend zum Buch: 
Gabriel Strenger - Jüdische Spiritualität in der Tora und den jüdischen Feiertagen

für muslimische Studenten*innen

 




Sonntag, 17. Mai 2020, 19 - 21 Uhr
Lernort: Forum für Interkulturellen Dialog eV., Gerbermühlstr 32,
69594 Frankfurt am Main


Spiritualität bedeutet, sein Selbst und die Welt in ihren Tiefendimensionen zu erleben. Das bezieht letztlich auch eine intensive Gottesbeziehung ein. Da Menschen dazu tendieren, das spirituelle Bewusstsein im Alltag zu verlieren, bieten uns die verschiedenen Religionen Praktiken und Gefäße zu dessen Pflege an. In seinem Vortrag bietet Gabriel Strenger einen Einblick in die besonderen spirituellen Gefäße des Judentums, mit ihren Wurzeln in der Hebräischen Bibel und dem Talmud und ihrer Ausarbeitungen in der Kabbala und im Chassidismus. 

An diesem Studienabend wird der Referent und Autor des Buches Gabriel Strenger muslimischen Studenten*innen die Theorie und Praxis der jüdischen Spiritualität vermitteln.


Teilnahme/Anmeldung:
Die Teilnahme an dem Studienabend ist kostenlos. 
Bitte melden Sie sich rechtzeitig unter 
info@stuttgarter-lehrhaus.de an. 
Gerne auch telefonisch unter +49 711 2535 948 13.

Veranstalter:
Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog, 
Forum für interkulturellen Dialog e.V., Frankfurt

Kursmaterial: 

Gabriel Strenger
Jüdische Spiritualität in der Tora und den jüdischen Feiertagen

Sie haben die Gelegenheit an dem Studienabend das Buch zum Sonderpreis zu erwerben.




Lernort Stadthalle Göppingen


Jahresthema Jüdisch-Muslimischer Dialog der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus


Vortragsabend: Antisemitismus unter Muslimen -
Geschichte, Gegenwart und zeitgenössische islamische Perspektiven zu dessen Überwindung




Mittwoch, 25. März 2020, 19 - 21 Uhr
Lernort: Stadthalle Göppingen - Schulerzimmer, 
Blumenstraße 41, 73033 Göppingen


Hasan Dagdelen - Vorstandsassistent für Programm- und Projektarbeit der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus - zeigt in seinem Vortrag Formen des Antisemitismus bei Muslimen auf und geht dessen historischen Ursprüngen auf die Spur. Anhand von beispielhaften Projekten und Initiativen skizziert er muslimische Perspektiven, die Chancen und Hilfen zur Überwindung dieses weitverbreiteten Phänomens unter Muslimen bieten können.


Teilnahme/Anmeldung:
Die Teilnahme an dem Vortragsabend ist kostenlos. 
Bitte melden Sie sich rechtzeitig unter 
info@stuttgarter-lehrhaus.de an. 
Gerne auch telefonisch unter +49 711 2535 948 13.

Veranstalter:
Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog, 
Rumi Kulturforum Göppingen e. V


Lernort Hospitalhof Stuttgart


Fastenbrechen unter Freunden





Sonntag, 03. Mai 2020, 20 - 22 Uhr
Lernort: Evang. Bildungszentrum Hospitalhof, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart



Mit einem Podiumsgespräch mit Vertretern und Vertreterinnen der drei abrahamitischen Religionen wird der Abend eröffnet. Im Anschluss sind Sie bei orientalischen Klängen und Köstlichkeiten zum Austausch und zur Begegnung eingeladen. Ein Gebetsraum wird eingerichtet werden. Willkommen sind alle, ob jung oder alt, Muslime oder Nichtmuslime – alle, die nicht nur nebeneinander her leben, sondern miteinander in Kontakt kommen wollen.



Veranstalter: 
Haus Abraham im Stuttgarter Lehrhaus,
Evang. Bildungszentrum Hospitalhof
Gesellschaft für Dialog BW



Die Veranstaltung wird von der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog gefördert.

Informationen und Anmeldung unter info@haus-abraham.de


Interreligiöses Frauenmahl




Sonntag, 19. Juli 2020, 17 – 20.30 Uhr
Lernort: Evang. Bildungszentrum Hospitalhof, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart



Frauen aus unterschiedlichen Religionen und Kulturen essen miteinander, hören einander zu und lernen voneinander: Was verbindet Frauen aus unterschiedlichen Religionen? Was tragen Frauen jetzt und in Zukunft zum gesellschaftlichen Miteinander bei? 



Veranstalter: 
Ev. Frauen in Württemberg, Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg, Gesellschaft für Dialog BW e.V., Haus Abraham, Katholisches Bildungswerk Stuttgart, Katholischer Deutscher Frauenbund - Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart, Bahá'í-Gemeinde Stuttgart und Evang. Bildungszentrum Hospitalhof



Die Veranstaltung wird von der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog gefördert.

Informationen und Anmeldung unter info@haus-abraham.de


Lernort Evangelische Akademie Bad Boll


Rabbi Nachmans mystische Erzählungen
Fortbildungskurs mit Gabriel Strenger





Montag, 11. Mai 2020 - Mittwoch, 13. Mai 2020
Lernort: Tagungszentrum der Evangelischen Akademie Bad Boll, 
Akademieweg 11, 73087 Bad Boll 



Rabbi Nachman von Brazlaw (1772-1810), Urenkel des Baal-Schem-Tow, des Begründers des Chassidismus, war eine der schillerndsten Figuren dieser jüdischen Erneuerungsbewegung und wird bis heute von Zehntausenden Anhängern verehrt. Bekannt ist er für seine mystischen Erzählungen, in denen er tiefen Themen der Kabbala, aber auch existentiellen Grundthemen des Lebens eine unterhaltsame Form gibt. Der Kurs führt in Rabbi Nachmans Leben und Werk mit seinen mystischen und psychologischen Dimensionen ein.



Gabriel Strenger, in Basel aufgewachsen, ist als Klinischer Psychologe und Lehrbeauftragter für Psychotherapie in Jerusalem tätig. Er befasst sich seit vielen Jahren mit Midrasch, Kabbala und Chassidismus und ist vielgefragter Gastreferent im deutschsprachigen Raum. 




Veranstalter: 
Pfarramt für das Gespräch zwischen Christen und Juden
Die Tagung wird von der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog gefördert.



Hinweise zur Teilnahme: 
Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich.
Gebühr: 300 € (EZ), 267 € (DZ), 180 € (ohne Übernachtung/Frühstück) 
Stornogebühr ab zehn Tage vor Kursbeginn 180 €  

Informationen und Anmeldung unter: 
Pfarramt für das Gespräch zwischen Christen und Juden 
Telefon: 0716479345 
E-Mail: agwege@gmx.de


Lernort Jerusalem/Israel

Von Eden nach Babel.
Die Menschheit nach dem Paradies und die Noachidischen Gebote

Tora-Lernwoche in Jerusalem





Sonntag, 02. August 2020 - Sonntag, 09.August 2020
Lernort: Hotel Jehuda, Jerusalem/Israel



Das erste Elternpaar der Menschheit, Adam und Eva, muss den Garten Eden verlassen. Unter seinen Nachkommen nimmt die Gewalt so sehr überhand, dass Gott durch die Sintflut mit Noah und seiner Frau einen zweiten universalen Neuanfang macht. Dieser endet in der Auflehnung der Menschen von Babel gegen Gottes Gebot und in der Zerstreuung und Verwirrung der Sprachen. Danach folgt Gottes dritter Neubeginn mit Abraham und Sarah und ihren Nachkommen, den Israeliten.
Die Lernwoche hat die beiden universalen Ansätze und ihr völliges bzw. teilweises Scheitern zum Thema. Außerdem kommt mit den Noachidischen Geboten das talmudische Konzept einer „Tora für die Völker“ zur Sprache, durch die Nichtjuden Gerechte werden können. Zur gemeinsamen Feier des Sabbats am 7. und 8. August wird die gesamte Lehrergruppe ins Hotel Jehuda eingeladen.




Veranstalter: 
Pfarramt für das Gespräch zwischen Christen und Juden
Die Toralernwoche wird von der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog gefördert.



Hinweise zur Teilnahme: 
Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich.
Kosten für Hotelaufenthalt und Kursteilnahme vom 2.-9. August bei 15-19 Teilnehmer/innen:
Doppelzimmer Halbpension: 1.239 €
Doppelzimmer Vollpension:   1.434 €
Einzelzimmer Halbpension:    1.783 €
Einzelzimmer Vollpension:      1.978 €

Informationen und Anmeldung unter: 
Pfarramt für das Gespräch zwischen Christen und Juden 
Telefon: 0716479345 
E-Mail: agwege@gmx.de

Jahresthema Jüdisch-Muslimischer Dialog der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus
 


Reisekooperation „Israelreisen im jüdisch- muslimischen Dialog“



für Teilnehmer*innen der Projektreise des Bundes Deutscher Dialoginstitutionen (BDDI) in Kooperation mit der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus

Termine: 19. - 27. Februar 2020 und September 2020

Im Rahmen des neuen Jahresthema "Jüdisch-Muslimischer Dialog" unterstützt und fördert die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog zwei Bildungsreisen des Bundes Deutscher Dialoginstitutionen (BDDI) nach Israel. Die Reisen finden unter dem Motto „Israelreisen im jüdisch- muslimischen Dialog“ statt und sollen den muslimischen Reiseteilnehmer*innen Grundwissen über das Heilige Land, den Staat Israel, den jüdischen Glauben und deren reichhaltige Kultur verschaffen.

Die Reisen finden unter Leitung der Stiftungsreferenten Dr. Jakob Eisler (jüdisch) und Hasan Dagdelen (muslimisch) statt.


 

 

 
E-Mail
Anruf
Infos